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Öffentliche Konsultationen zu Aktionsplänen betreffend invasive gebietsfremde Arten
Das Ministerium für Umwelt, Klima und Biodiversität (MECB) und die Naturverwaltung (ANF) laden die Öffentlichkeit zur Stellungnahme im Rahmen neuer Konsultationen zu drei Aktionsplänen im Bereich der invasiven gebietsfremden Arten ein. Die Konsultationen betreffen folgende Themen:
- die wichtigsten Einbringungs- und Ausbreitungswege invasiver gebietsfremder Arten im Großherzogtum Luxemburg,
- die Asiatischen Staudenknöteriche (Reynoutria sp.),
- die Asiatische Hornisse (Vespa velutina).
Die Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 zur Verhütung und Bekämpfung der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten (IAS) bildet die gesetzlische Grundlage der europäischen Bemühungen die ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen biologischer Invasionen zu verringern.
Gemäß Artikel 4 des Gesetzes vom 2. Juli 2018 über bestimmte Durchführungsverfahren und Sanktionen der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 werden die Aktionspläne der Öffentlichkeit auf den Internetseiten emwelt.lu und zesumme-vereinfachen.lu zugänglich gemacht. Diese fünfte öffentliche Konsultation läuft über einen Zeitraum von zwei Monaten ab dem 23. Oktober 2026.
Neben den neuen Aktionsplänen zur Asiatischen Hornisse und zu den Asiatischen Staudenknöterichen handeln die Konsultationen von der überarbeiteten Fassung des "Aktionsplans betreffend die wichtigsten Einbringungs- und Ausbreitungswege invasiver gebietsfremder Arten im Großherzogtum Luxemburg" (Version 2.1 vom 2. März 2026). Dieser aktualisiert die ursprünglich im Jahr 2020 verabschiedete Fassung des Aktionsplans.
Bürgerinnen und Bürger sowie alle Interessierten und betroffenen Akteure sind eingeladen, die Dokumente einzusehen und ihre Anmerkungen und Vorschläge im Rahmen der öffentlichen Konsultationen bis zum 23. Dezember 2026 einzureichen.
Nach Abschluss der öffentlichen Konsultationen werden die endgültigen Fassungen der Aktionspläne auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Klima und Biodiversität veröffentlicht.
Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Biodiversität und der Naturverwaltung